Absperrklappen

Robuste Absperrarmaturen für anspruchsvolle Anwendungen

Absperrklappen zeichnen sich durch ihre vergleichsweise kurze Baulänge aus. Sie werden sowohl in der Wasseraufbereitung, als auch in der Prozess- und Chemischen Industrie eingesetzt. Die Endabsperrklappen aus Kunststoff mit eingebetteten VA-Gewindeeinsätzen ermöglichen einfache und unkomplizierte Wartungsarbeiten an Behältern, Tanks und Rohrleitungssystemen, ohne aufwendiges Entleeren – auch bei einseitig anstehendem Betriebsdruck.

Produktvorteile

  • Kurze Baulänge für beengte Räume
  • gute Korrosionsbeständigkeit innen und außen bei vergleichsweise geringem Gewicht trotz robuster Bauweise
  • Endabsperrklappe: einfache und unkomplizierte Wartungsarbeiten ohne aufwendiges Entleeren – auch bei einseitig anstehendem Betriebsdruck.
  • Nennweiten von DN40 bis DN1200 (DN700 - DN1200 aus PDCPD)
  • einfache Automatisierung durch integrierten Antriebsflansch nach DIN ISO

Technische Daten

Nennweiten:
DN 40 – DN 1200Typ 57: DN 40 – DN 350Typ 56: DN 400Typ 75: DN 450 - DN 600PDCPD: DN 700 – DN 1200 

Einsatztemperaturen:
-20°C bis 120°C
Werkstoff- und medienabhängig

Anbindung:
Flansch - Einklemmarmatur
Flansch - Endarmatur

Zulässiger Betriebsdruck:
DN 40 – DN 250: PN 10
DN 300 – DN 600: PN 7,5 – PN 3,5
Werkstoff- und Nennweitenabhängig
DN 700 – DN 1200: PN 7,5

Vakuumfestigkeit:
DN 40 – DN 125: 100%
Größere Nennweiten abgestuft

Baulänge:
Gemäß Werksnorm

Gehäusewerkstoffe:
PVC-U, PVC-C, PP, PVDF, ABS, PDCPD

Dichtungswerkstoffe:
EPDM, CSM, NBR, FKM, FKM-F

Antrieb:
Manuell, pneumatisch oder elektrisch

NEU: Absperrklappen Typ 578

Die neuen Absperrklappen Typ 578 von GF Piping Systems gibt es in den Dimensionen DN50 bis DN300. Sie sind speziell für den weltweiten Einsatz in Chemie- und Wasseraufbereitungsanwendungen geeignet.

Ihr neu entwickeltes, glasfaserverstärktes Kunststoff-Anflanschgehäuse überzeugt mit höchster Stabilität, geringem Gewicht und niedriger Korrosionsanfälligkeit. Im Vergleich zu Metallklappen derselben Dimension sind die Absperrklappen Typ 578 im Schnitt bis zu 50 Prozent leichter. Dafür ist der Einsatz von glasfaserverstärktem Polypropylen als Gehäusewerkstoff verantwortlich.

Gewindeeinsätze aus Edelstahl (1.4408) ermöglichen es, die Armatur perfekt zwischen den Flanschen zu zentrieren. Die Werkstoffkombination sorgt für höchste Festigkeit bei optimiertem Gewicht. Dies macht sich sowohl beim Transport als auch in der Montage und Wartung bemerkbar. Zudem sind die Absperrklappen Typ 578 korrosionsresistent und UV-beständig.

    

Innovation auf Basis bewährter Prinzipien

Bei der neuen Absperrarmatur setzt GF Piping Systems auf das doppelexzentrische Funktionsprinzip, das sich seit der Markteinführung der Absperrklappen vom Typ 567 im Jahr 2005 bewährt hat. Durch die Doppelexzentrik in Verbindung mit der Druckunterstützung der Durchgangsdichtung wird ein bis zu 50% geringeres Betätigungsmoment gegenüber zentrischen Klappen erzielt. Der Teller berührt die Dichtung in offener Stellung nicht. Durch diese Funktionsweise werden die Kontaktflächen zwischen Medium und Elastomeren verringert.

Für Anwendungen besonders in der Chemischen Prozessindustrie ergeben sich dadurch gleich zwei wichtige positive Aspekte: ein gleichmäßiges Betätigungsmoment, das ein sicheres Öffnen und Schließen erlaubt sowie eine längere Lebensdauer durch markant reduzierte Abnutzung. Dies ist besonders bei Anwendungen in kritischen Bereichen, wie in der chemischen Prozessindustrie bedeutend. Die größere Betriebs- und Prozesssicherheit und die hohe chemische Beständigkeit führen außerdem zu einer besseren Wirtschaftlichkeit. So eignen sich die Absperrklappen Typ 578 auch für Anwendungen in der Wasseraufbereitung, inklusive der Trinkwasseraufbereitung, in Schwimmbädern und Wasserparks sowie Abwassersystemen in industriellen Systemen wie beispielsweise chemischen Anlagen und Kraftwerken.

Universell einsetzbar

Die Absperrklappen Typ 578 sind in PVC-U, PVC-C, ABS, PP-H und PVDF in den Dimensionen DN50/2“ - DN300/12“ erhältlich. Für die Dichtungen werden EPDM, FPM oder PTFE verwendet. Das Design der Armaturen ist für die Installation in metrischen (ISO-DIN-Anschlussmaße) sowie in ANSI-Systemen ausgelegt. Darüber hinaus ist die Normschnittstelle zum einfachen Aufbau von Antrieben optimal auf eine Kunststoff-Metall-Verbindung ausgelegt.

Hinweis:
Der Typ 578 löst die Endeinbauklappe Typ 568 ab.

Absperrklappen kommen bei folgenden Anwendungen zum Einsatz

  • Chemische Industrie
  • Galvanik/ Beizanlagen
  • Rauchgasreinigungsanlagen
  • Deponiesickerwasser
  • Meerwasser-Anwendungen – auch Unterwasser
  • Salzläger
  • Getränke- und Lebensmittelindustrie
  • Reinraumtechnik und Halbleiterindustrie
  • Gebäudetechnik

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